Agenturen stehen ständig unter Druck: wechselnde Projektvolumina, hohe Kundenerwartungen, enge Deadlines und ein Markt, der sich schneller dreht als je zuvor. In diesem Umfeld ist die Frage nicht nur wer die Arbeit erledigt, sondern auch wie flexibel und wirtschaftlich sinnvoll die Ressourcen eingesetzt werden. Genau hier kommen Freelancer ins Spiel.
Kostenkontrolle statt Fixkostenfalle
Ein Angestellter verursacht weit mehr als nur das monatliche Gehalt. Sozialabgaben, Urlaubstage, Krankheitstage, Weiterbildungen, Arbeitsplatzkosten – all das summiert sich.
Freelancer hingegen werden nur dann bezahlt, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Keine Leerlaufzeiten, keine langfristigen Verpflichtungen.
Für Agenturen bedeutet das:
Skalierbarkeit auf Knopfdruck
Agenturgeschäft ist zyklisch. Mal herrscht Überlastung, mal Leerlauf.
Ein festes Team kann diese Schwankungen selten perfekt abfedern.
Freelancer ermöglichen:
Gerade bei kurzfristigen Pitches oder unerwarteten Kundenanfragen ist das ein echter Wettbewerbsvorteil.
Zugang zu Spezialwissen, das intern fehlt
Viele Agenturen brauchen nicht dauerhaft einen Experten für Motion Design, SEO, UX-Research oder komplexe Webentwicklung. Aber für einzelne Projekte kann genau dieses Know-how entscheidend sein.
Freelancer bringen:
Das hebt die Qualität der Agenturleistung, ohne dass man dauerhaft eine teure Spezialistenstelle schaffen muss.
Geschwindigkeit und Effizienz
Freelancer sind es gewohnt, schnell produktiv zu sein. Sie arbeiten oft remote, selbstorganisiert und mit klaren Ergebniserwartungen.
Das bedeutet:
Gerade in Agenturen, wo Deadlines selten verhandelbar sind, ist das Gold wert.
Flexibilität ohne langfristige Bindung
Ein Angestellter ist eine strategische Entscheidung. Ein Freelancer ist eine taktische.
Wenn ein Projekt endet, endet auch die Zusammenarbeit – ohne Kündigungsfristen, ohne Personalgespräche, ohne organisatorischen Aufwand.
Das macht Freelancer ideal für:
Ergänzung statt Ersatz
Freelancer ersetzen nicht das interne Team – sie verstärken es.
Sie schaffen Freiraum, damit Angestellte sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Kundenbeziehungen, Strategie, Kreativität und langfristige Agenturentwicklung.
Fazit: Freelancer sind kein Kostenfaktor – sie sind ein Flexibilitätsfaktor
Wenn eine Festanstellung wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, bietet der Einsatz von Freelancern eine agile, risikoarme und qualitativ hochwertige Alternative. Gerade im Agenturgeschäft, wo Dynamik und Geschwindigkeit entscheidend sind, können Freelancer den Unterschied zwischen Überforderung und Wachstum ausmachen.
Blog Eintrag vom 07.01.2026
Copyright Peter Iwanowitsch. Alle Rechte vorbehalten.
Mein Angebot richtet sich an Gewerbebetriebe. Organisationen und an die Träger der kommunalen Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts. Soweit nicht anders angegeben, sind alle Preise Nettopreise und gelten zzgl. Mehrwertsteuer. Alle verwendeten Logos und Marken sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen und dienen lediglich zur Veranschaulichung eingesetzter Technologien.